Antrieb
Torgröße, Zyklenzahl, Laufgeschwindigkeit und Einbausituation bestimmen das passende Antriebskonzept.
Tore · Hörmann · Industrie & Gewerbe
Für Hallen, Werkstätten, Feuerwehren, Autohäuser und anspruchsvolle Objektbauten: Torblatt, Verglasung, Personenzugang, Antrieb, Steuerung und Fassade werden als zusammenhängende Lösung geplant.
PLANIGRAPH × HÖRMANN
Industrie-Sektionaltore müssen zur Nutzung des Gebäudes passen: Öffnungsfrequenz, Wärmeschutz, Durchfahrt, Personenzugang, Tageslicht, Fassadengestaltung und Automatisierung beeinflussen die Ausführung.
Hörmann bietet dafür Stahl- und Aluminiumkonstruktionen, unterschiedliche Verglasungsanteile sowie abgestimmte Antriebs-, Steuerungs- und Logistiklösungen. PLANIGRAPH übernimmt die Auswahl und Projektabstimmung für die konkrete Einbausituation.
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Gestaltung & Funktion

Individuelle Farb- und Oberflächengestaltung
Für Industrie-Sektionaltore stehen robuste Oberflächen wie Stucco, Micrograin und Plaingrain zur Verfügung. Je nach Torausführung sind Vorzugsfarben, RAL- und weitere projektbezogene Farbtöne möglich.
Damit lässt sich die Torfläche bewusst in die Fassade integrieren, im Corporate Design gestalten oder als funktionale Kennzeichnung unterschiedlicher Gebäudebereiche einsetzen.
Oberfläche passend zu Nutzung und Architektur wählen
Außen- und Innenseite projektbezogen abstimmen
Tor, Nebentür und weitere sichtbare Bauteile zusammen planen

Schlupftüren ohne Stolperschwelle
Eine integrierte Schlupftür kann Laufwege verkürzen und unnötige Torzyklen vermeiden. Hörmann setzt dafür eine besonders flache Edelstahl-Schwelle ein, die den Durchgang erleichtert und sich auch mit Werkzeug- oder Transportwagen besser überfahren lässt.
Bei kraftbetätigten Toren gehören Verriegelung und Sicherheitstechnik in die Gesamtplanung. Ob eine Ausführung zusätzlich Anforderungen an Fluchtweg oder Barrierefreiheit erfüllen kann, wird projektbezogen geprüft.

Ansichtsgleiche Nebentüren
Liegt der tägliche Personenzugang neben der Toröffnung, kann eine separate Nebentür die sinnvollere Lösung sein. Hörmann bietet sie passend zur Ansicht des Industrie-Sektionaltores an.
PLANIGRAPH stimmt Öffnungsrichtung, Nutzung, Profilaufteilung, Farbe und Anschlüsse gemeinsam mit Tor und Fassade ab, damit aus Tor und Tür eine ruhige Gesamtansicht entsteht.

Verglaste Aluminiumtore
Für Werkstätten, Feuerwehren, Gewerbehallen und öffentliche Gebäude sind verglaste Aluminiumtore eine funktionale Lösung, wenn Tageslicht in den Innenraum gelangen soll. APU-Ausführungen kombinieren große Verglasungsfelder mit einem robusten Stahl-Lamellensockel; ALR-Ausführungen setzen stärker auf eine durchgehend transparente Aluminium-Rahmenkonstruktion.
Bei beheizten Gebäuden wird zusätzlich geprüft, welche thermisch getrennte Ausführung zum energetischen Konzept passt.

Großflächig verglaste Aluminiumtore
Großflächige Echtglas-Lösungen sind besonders für Autohäuser, Verkaufs- und Ausstellungsflächen interessant. Die Torfläche wird dabei nicht nur funktionaler Abschluss, sondern bewusstes Architekturelement.
ALR Glazing-Ausführungen kombinieren hohe Transparenz mit einer auf den Einsatzzweck abgestimmten Aluminiumkonstruktion. Für beheizte Bereiche stehen thermisch optimierte Varianten zur Verfügung.

Aluminium-Sektionaltore für anspruchsvolle Architektur
Für repräsentative Industrie-, Gewerbe- und Objektbauten bietet Hörmann mit ALR F42 Vitraplan eine architektonisch besonders ruhige Lösung. Aufgesetzte, flächenbündige Flächen erzeugen je nach Ausführung Spiegelung, Transparenz oder eine nahezu geschlossene Fassadenwirkung.
Bei der Vitraplan-AT-Ausführung können Fassadenplatten in die Gestaltung einbezogen werden. Entscheidend ist, Toraufteilung, Rahmen, Fassade und angrenzende Bauteile früh zusammen zu planen.

Aluminiumtore für eine bauseitige Beplankung
Auf Basis des ALR F42 kann das Tor für eine bauseitige, flächenbündige Beplankung vorbereitet werden. Damit lassen sich beispielsweise Holz, Metall, Keramik, Kunststoff oder andere geeignete Fassadenmaterialien in das Torkonzept einbeziehen.
Diese Lösung verlangt eine frühe Abstimmung zwischen Torplanung, Fassadenbau und Statik. Material, Befestigungsart und zulässiges Flächengewicht müssen vor der Ausführung feststehen.

Passende Systemlösungen
Industrie-Sektionaltore werden erst durch passende Antriebs- und Steuerungstechnik zur vollständigen Anlage. Nutzungshäufigkeit, Torgröße, Öffnungsgeschwindigkeit, Sicherheitsfunktionen, Gebäudeautomation und gegebenenfalls Verladetechnik bestimmen die Systemauswahl.
Hörmann verbindet die Baureihe 60 unter anderem mit Wellen-, Ketten- und Direktantrieben sowie unterschiedlichen Steuerungskonzepten. BlueControl unterstützt Inbetriebnahme und Service vor Ort; NetControl kann mehrere Tor- und Verladeanlagen digital vernetzen.
Torgröße, Zyklenzahl, Laufgeschwindigkeit und Einbausituation bestimmen das passende Antriebskonzept.
Bedienung, Sicherheit, Signale und Schnittstellen werden auf den Betriebsablauf abgestimmt.
Je nach Ausstattung können Diagnose-, Status- und Wartungsinformationen digital genutzt werden.
Bei Verladestellen werden Tor, Verladetechnik und Verkehrsabläufe gemeinsam betrachtet.
PLANIGRAPH Objektplanung
Wie oft wird das Tor täglich bewegt, mit welchen Fahrzeugen und unter welchen Betriebsbedingungen?
Öffnungsmaß, Sturz, Decke, Einbauraum, Wärmeschutz und Fassadenbild definieren den konstruktiven Rahmen.
Schlupftür, Nebentür, Fluchtweg und barrierearme Nutzung müssen früh festgelegt werden.
Steuerung, Sicherheit, Gebäudeautomation und Wartung gehören bereits in die Planungsphase.
Industrie-Sektionaltore
Maße, Fotos, Planunterlagen und die geplante Nutzung reichen für die erste technische Einordnung.